REWE: Vorwürfe der Initiative „Leere Tonne“ sind haltlos

Köln, 2015-7-21 — /EPR Retail News/ — Medienberichten zufolge wirft die Kölner Initiative „Leere Tonne“ den REWE-Supermärkten vor, angeblich das Wegwerfen von Backwaren zu befördern, indem das Unternehmen die Bäcker in der Vorkassenzone zwinge, auch in den Abendstunden volle Regale zu haben.

Diese Behauptung ist falsch und ignoriert die Tatsachen: „Wir bieten unseren Kunden im REWE-Markt auch in den Abendstunden ein reduziertes aber angemessenes Sortiment. Das ist bei den selbstständigen Vorkassen-Bäckereien nicht anders. Der eine Kunde möchte in den Abendstunden gerne Weißbrot kaufen, der andere Schwarzbrot und ein Dritter vielleicht ein Dinkel-Körnerbrot. Eben die gängigen Sorten und das in einer angemessenen Menge“, erklärt Martin Brüning, Leiter der REWE Group Unternehmenskommunikation. „Es gibt keine Verträge, in denen wir die Vorkassenbäcker zwingen, wieviel Artikel oder welche Sortimente sie in den Abendstunden zu führen haben“, so Brüning. Leider habe die Initiative Behauptungen aufgestellt, die man im direkten Dialog leicht hätte klären und erklären können. Sollte ein Warenüberschuss vorliegen, dann wird dieser nach Kenntnis des Unternehmens in der Regel an die örtliche Tafel oder landwirtschaftliche Betriebe abgegeben.

Die REWE Group engagiert sich seit Jahrzehnten erfolgreich dafür, dass so wenig Lebensmittel wie möglich vernichtet werden müssen. Denn verantwortliches Handeln im Sinne der Gemeinschaft ist für die genossenschaftlich organisierte REWE Group integraler Bestandteil der Unternehmenskultur.

Im Durchschnitt werden 99 Prozent der Waren im Markt verkauft
Mittlerweile verkaufen die Supermärkte (REWE) und Discountfilialen (PENNY) im Jahresdurchschnitt bis zu 99 Prozent ihrer Lebensmittel. Das Gros des verbleibenden Prozents stellt die REWE bereits seit 1996 (PENNY seit 2007) kostenlos den bundesweit rund 900 lokalen Tafel-Initiativen zur Verfügung.

Das gilt für Lebensmittel, die nicht mehr verkauft, aber dennoch bedenkenlos verzehrt werden können. Das ist beispielsweise der Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum zeitnah abläuft, oder der Apfel mit einer Druckstelle. Grundsätzlich handelt es sich um frische und/oder unverpackte Lebensmittel wie Milch, Joghurt sowie Obst und Gemüse – und eben auch Brot.

Nicht an die Tafeln abgegeben werden Lebensmittel, die verdorben sind, die ein Verbrauchsdatum haben (z.B. Frischfleisch oder -fisch) oder aber – aufgrund ihrer Kühlpflichtigkeit – nicht von den Tafeln angenommen werden können. Diese Lebensmittel müssen entsprechend der gesetzlichen und hygienischen Vorgaben sachgerecht entsorgt werden.

Moderne Technik und geschulte Mitarbeiter
Moderne Prognosesysteme – teilweise unter Berücksichtigung der Wettervorhersage – und automatisierte Bestellverfahren unterstützt durch die kaufmännische Erfahrung der Mitarbeiter ermöglichen schon heute eine sehr gute und bedarfsgerechte Versorgung der Märkte mit frischer Ware.
Kurze Transportwege zwischen Lagerstandorten und den Märkten, eine lückenlose Kühlung von der Herstellung bis ins Regal, aber auch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter, tragen dazu bei, die Verlustquoten auf ein Minimum zu reduzieren.

Neben modernen Warenwirtschaftssystemen, kurzen Transportwegen oder lückenloser Kühlung setzt die REWE Group auch auf regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter. Die Mitarbeiter in Märkten kontrollieren nach marktindividuell festgelegten Intervallen täglich die Mindesthaltbarkeitsdaten der Produkte. Produkte (z.B. Frisch-Fleisch), die das Mindesthaltbarkeitsdatum in wenigen Tagen erreichen, werden bei REWE und PENNY bis zu 30 Prozent preisreduziert angeboten.

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2014 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von über 51 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren 330.000 Beschäftigten und 15.000 Märkten in 12 europäischen Ländern präsent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2014 rund 228.000 Mitarbeiter in rund 10.000 Märkten einen Umsatz von 37 Milliarden Euro.

Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY und BILLA, der Discounter PENNY sowie die Baumärkte von toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt. Hinzu kommen die Bio-Supermärkte (TEMMA), innovative Convenience-Märkte (REWE To Go), das Gastrokonzept „Oh Angie!“ und E-Commerce-Aktivitäten REWE Lieferservice sowie Zooroyal und Weinfreunde. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik die Veranstalter ITS, Jahn Reisen und Travelix sowie Dertour, Meier’s Weltreisen und ADAC Reisen sowie die Geschäftsreisesparte FCm Travel Solutions und über 2.100 Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART), die Hotelketten lti hotels, Club Calimera und PrimaSol Hotels und der Direktveranstalter clevertours.com.

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